Eine "Mini-Doku" zum Thema:








 













 Mit Beschluss des Sächsischen Landtages vom 23. Januar 2008 wurde die Bildung des neuen Erzgebirgskreises (ERZ) festgeschrieben. In ihm vereinen sich die Landkreise Annaberg, Aue-Schwarzenberg, Mittlerer Erzgebirgskreis und Stollberg.
Die Gründung erfolgte am 1. August 2008. 

 

"Hauptstadt" des neuen Erzgebirgskreises ist die Stadt Annaberg-Buchholz.

  

"Mit dem Votum für Annaberg-Buchholz als Sitz des neuen Erzgebirgskreises hat der Landtag nach gründlicher Abwägung eine wohlüberlegte Entscheidung getroffen."

(damalige Oberbürgermeisterin von Annaberg-Buchholz, Frau Barbara Klepsch)

 


Unser Zuhause ist die Stadt Annaberg-Buchholz, die Große Kreis- und inoffizielle  "Hauptstadt" des Westerzgebirges.

 

Hier haben wir die meiste Zeit unseres bisherigen Lebens verbracht.

Unsere Stadt ist weit über ihre Grenzen hinaus bekannt. Wer kennt nicht den Ausspruch: "Das macht nach Adam Ries...."

Ja, der große Rechenmeister hat in unserer Stadt gewirkt. Auch Barbara Uthmann, die weltbekannte Frau, die das Handklöppeln industriemäßig verbreitete, war Bürgerin unserer Stadt.

Es gäbe noch viel über unsere Stadt zu berichten, aber das soll nicht Gegenstand unserer Website sein. Wer sich für die Stadt Annaberg-Buchholz und ihre herrliche Umgebung interessiert, sollte sich auf der Homepage der Stadt oder besser, selbst vor Ort bei uns umsehen.

 

 

Stellen wir unsere schöne Stadt  mit einigen der folgenden Bilder vor:

 

 

Das Rathaus und der Marktplatz

 

 

Das Annaberger Rathaus mit seinem heutigen schlichten Aussehen, entstand nach den Plänen von Johann Christoph von Naumann (1664 - 1742) in der Mitte des 18. Jahrhunderts.

  

 

Der Markt auf einer Postkarte aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts:

 

 

 Herbst 2013:

 

 

 

 

 

 

Jährlich tolle Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt.

(Fotos: Manfred Kaltofen, Montage Reiner Nestler 2012) 

 

 

Die heutige Ansicht des Barbara-Uthmann-Brunnens:

 

 

 

 

 

 

 Eine Tafel am Haus Große Kirchgasse 10 erinnert an die Verdienste Barbara Uthmanns:

"Sie besaß Silberbergwerke, Schmelzhütten und Pochwerke und war damit die führende Montanunternehmerin in Sachsen. Zusätzlich betrieb sie einen Textilhandel mit Zwirnen, Garnen, Schleiern, Leinentüchern und Borten. Mit dem Rückgang der Erträge im Silberbergbau und der daraus entstandenen Arbeitslosigkeit half sie als Bortenverlegerin vielen Familien aus der Not. In der Mitte des 16. Jahrhundert waren etwa 900 Bortenmacherinnen bei ihr angestellt. Als um 1561 die Herstellung von Klöppelspitzen in Annaberg Einzug hielt, hat sie auch Klöppelspitzen aufgekauft und vertrieben. 1565 hatte sie dieses Haus, Große Kirchgasse 10, für sich erworben. Ihr schönes Wohnhaus am Annaberger Markt Nr. 8, überlies sie zuvor ihrem Sohn Jacob. Am 15. Januar 1575 im Alter von 61 Jahren, ist Barbara Uthmann, vermutlich in diesem Haus hier, verstorben.

Der Ruf dieser Frau, der wir Werte und Gaben verdanken, hat sich bis in unsere Zeit erhalten.

Auf dem Marktplatz  in Annaberg ist ihr ein Denkmal gesetzt worden. Es erinnert uns an eine ungewöhnliche Persönlichkeit im Annaberg des 16. Jahrhunderts."

 

 

Adam Ries 

 

 

 

Fotomontage: Reiner Nestler                                                                                         Adam Ries vor der Klosterruine

 

Adam Ries war der bedeutendste Rechenmeister des 16. Jahrhunderts. Mit seinen Arbeiten zur Algebra und seinen Rechenbüchern wurde er weltbekannt. Davon profitiert, was den Ruf betrifft, unsere Stadt heut noch und auch künftig.

 

 

 


Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Ruine des Franziskanerklosters

 

 

 

 

Diese Ansicht ist eher selten zu sehen.....(oder gar nicht?)

 

 

Die Ansicht ohne Finanzamt ist auch nicht so übel. Aber wie sollen wir ohne Finanzverwaltung auskommen?

 

 

 

Richtig, die beiden letzten Bilder sind Fotomontagen von Reiner.

 

 

Das "Eduard-von-Winterstein"-Theater - ein Kleinod der Darstellenden Kunst

 

 

Einst...

 

...und heute:

 

 

 

 Ein kleiner Exkurs in die Nachkriegszeit:

Am 7. August 1945 fand in der Sowjetischen Kommandantur eine Besprechung statt, zu der der damalige Landrat Kögelsberger, der Erste Bürgermeister Dr. Laube, Bürgermeister Schmitt, Dr. Bader, Polizeipräsident Kohutek und Vertreter der Parteien befohlen waren. Neben vielen anderen Tagesordnungpunkten äußerte sich der Stadtkommandant auch zum Thema Theater. In der Protokollniederschrift ist dazu vermerkt:

"Die Theater sollen unbedingt arbeiten. Die Sorge um die Schauspieler müßten der Herr Landrat und der Herr Bürgermeister dem Kommandanten abnehmen. Die Schauspieler sollten irgendwelche Ernährungszulagen bekommen, denn sie wären überaus schlecht ernährt."

 

Sicherlich können wir das Jahr 1945 nicht mit 2014 vergleichen, aber, um mit Carl Friedrich Gauß zu sprechen:

 

"Nichts ist getan, wenn noch etwas zu tun übrig ist." 

 

Wer ermahnt denn im Jahre 2014 "die Großen der Politik"?

Wer sich selbst bedient, wird kaum Verständnis aufbringen für die Menschen, die sich nicht selbst bedienen können. Das bezieht sich nicht nur auf bestimmte Künstlergruppen.

Die Belastung aus der persönlichen Lebenssituation für die Kreativität von Menschen ist  nicht an Berufsgruppen gebunden!

Was geht uns da an Schöpferkraft verloren?

 

Unser Land könnte reicher sein, wäre es an bestimmten Politikern ärmer. 

 

 

 

Der Pöhlberg 

 

Die Stadt Annaberg-Buchholz liegt am Fuße des Pöhlberg. Seine Höhe über N.N. beträgt 832 m.

 

Der Aussichtsturm ermöglicht einen Rundblick über unsere Stadt und weite Teile des Erzgebirgskammes.

 Eine breite Auffahrt zum Turm können auch motorisierte Besucher  benutzen.

                                              

 

 

 

 Im Sommer.....

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

...wie im Winter ist das Pöhlberghaus schon seit 1897 ein  beliebtes Ausflugsziel.

 

An den Basaltsäulen erkennt man den vulkanischen Ursprung des Berges.

 

 

 

             Foto: Reiner Nestler

 

 

Das Berggasthaus auf einer historischen Postkarte

 

 

Die Sankt Annenkirche

- erbaut 1499 - 1525, ist eine der bedeutendsten spätgotischen Hallenkirchen Deutschlands.

Eine weitere Beschreibung an dieser Stelle halten wir für nicht erforderlich. Ein Besuch ist wirkungsvoller. Wer sich vororientieren möchte, bitte: http://www.kirche-annaberg-buchholz.de

 

 

 Das Foto vom Oberen Kirchplatz zeigt das monumentale  Kirchenbauwerk

 

 

Eine Aufnahme vom Unteren Kirchplatz.

 

Hier steht das Denkmal für den Reformator Martin Luther.

 

 

 

 Eine historische Postkarte:

 

 

Diese Fotomontage von Reiner Nestler zeigt die Details des Denkmals.

 

 

 Herbst 2013:

 

 

 War es nicht die Sache des Reformators, die Augen und den Verstand zu öffnen?

 

 

 Die Römisch-Katholische

Heilig-Kreuz-Kirche

 

 

 

 Unser Link ermöglicht es unseren Besuchern, das schöne  Kircheninnere zu sehen.

 

 

Hervorzuheben ist das caritative Engagement der Römisch-Katholischen Kirche vom Heiligen Kreuz.

Hierfür spricht an vorderer Stelle das Altenpflegeheim "Sankt Anna" in Annaberg-Buchholz.

 


 Das Erzgebirgsmuseum:

 


Das Erzgebirgsmuseum in Annaberg-Buchholz  zeigt viele interessante Exponate, die mit dem Erzgebirge um Annaberg in enger Verbindung stehen. Die Ausstellungen informieren  über den Bergbau, das Münzwesen, das Handwerk (Zinn, Keramik), das textile  Gewerbe (Posamenten, Klöppeln) und stellt das bürgerliche und bäuerliche  Leben vor. Angeschlossen an das Haus ist das Besucherbergwerk "Im  Gößner", das die Besucher in die Tiefe der Bergstadt führt, dorthin, wo  vor rund 500 Jahren die Bergknappen Silber gefördert haben.   



Manufaktur der Träume:

 

 

 

 

Die Manufaktur der Träume ist ein Erlebnismuseum. Es beherbergt auf 1100 Quadratmetern die  Dr. Marie-Ströher-Gedächtnissammlung.  Die Sammlung umfasst   Volkskunst  aus einer Zeitspanne zwischen dem 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Die meisten Exponate stammen aus der Zeit zwischen 1890 bis 1930.

 

 

 

 

Der Stadtpark:

 

 

 

 

 

 

Unser Stadtteil Buchholz

 

 

 

 

 


 

Das Bild und die Texte zu Friedrich dem Weisen wurden mit Genehmigung des Autors, Herrn Mathias Förster, dem "Stadtanzeiger", Amtsblatt der Stadt Annaberg-Buchholz,

22. Jahrgang, Ausgabe 05 vom 30. Mai 2013, entnommen.




 



Hist. Zeichnung , Autor unbekannt.


Foto: Dr. C. Buschmann, Baden-Baden,  Juni 2018




 































Noch ist das alles eine ungeordnete Sammlung, die wir gerne erweitern wollen.  

Wer uns dabei helfen kann und will, ist willkommen.

Die ehemalige Bergstadt Buchholz war eine traditionsreiche Stadt des Handwerks und der Gewerbe. Es wäre schade, wenn diese Tatsache in Vergessenheit geriet. Heute haben wir den Eindruck, der Stadtteil Buchholz ähnelt einer verlassenen Goldgräberstadt des Wilden Westens. Dieser Prozess ist sehr bedauerlich! 


Eine besondere "Perle" unserer Stadt - Bekanntheitsgrad weit, sehr weit über die die Stadtgrenzen hinaus:

 





















































 

 

 

 

 

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